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Wir begleiten Schwerstkranke, Sterbende, die Angehörigen und Trauernde.

Geschichte

1993Icon Öffnen

Der Initiativkreis „Hospiz-Bewegung“ in Schwäbisch Gmünd trifft sich am 21.1.1993 in der Caritas-Bezirksstelle zu seinem entscheidenden Aufbruch. Als Leitziel wird formuliert: „Der Hospiz-Dienst möchte sterbende Menschen und ihre Angehörigen in dieser Zeit seelisch unterstützen. Wir verstehen uns als Ergänzung bestehender Hilfen und wissen, dass die Zeit des Sterbens eine große Belastung für die Betroffenen und auch besonders für die Angehörigen sein kann.“

Zunächst versteht sich diese Bewegung als Aktion innerhalb der katholischen Kirchengemeinden. Bald erweitert sich diese Vorstellung zur Ansicht, eine ökumenische Arbeitsgemeinschaft der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Schwäbisch Gmünd werden zu wollen.

Die Möglichkeiten und Probleme eines stationären Hospizes werden von Anfang an mit bedacht.

Begrenzte finanzielle Ressourcen belassen es aber bei der Planung eines ambulanten Hospiz-Dienstes.

1995Icon Öffnen

Am 22.5.1995 findet sich der Vorstand der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Schwäbisch Gmünd zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Am nächsten Tag wird diese Ökumenische Arbeitsgemeinschaft offiziell gegründet. Als erster Vorsitzender lässt sich Herr Alfons Niemöller einsetzen. Von evangelischer Seite wird Pfarrer Karl-Hermann Sigel berufen. Bereits im ersten Jahr können mit 40 Mitarbeiter*innen 40 Begleitungen in 1000 Einsatzstunden geleistet werden. Die Mitarbeiterschaft gliedert sich von Anfang an in drei Gruppen mit Gruppenleitern, die auch die Einsätze koordinieren.

1998Icon Öffnen

Herr Alfons Niemöller übergibt den Vorsitz an Herrn Klaus Rollny. Herr Hans-Josef Miller wird als Teamleiter eingesetzt, koordiniert die Zusammenarbeit der drei Gruppen und verantwortet die Weiterbildung. Frau Christa Scholz beginnt mit dem Angebot Trauerarbeit innerhalb der Hospiz-AG. Das Franziskanerinnen-Kloster bietet Versammlungsräume für Gruppenarbeit und Gottesdienste.

2005Icon Öffnen

Herr Karl Baumhauer übernimmt von Herrn Klaus Rollny den 1. Vorsitz. Den 2. Vorsitz hat Pfarrer Dr. Friedrich Wallbrecht von Pfarrer Karl-Hermann Sigel übernommen.

2007Icon Öffnen

Der „Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband e.V. (DHPV) bestärkt mit seinen Leitsätzen den ambulanten Hospiz-Dienst. „Die Würde des Menschen am Lebensende“ und dabei die Belange der Angehörigen sind maßgebend. Die enge Kooperation mit anderen Diensten und Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialsystems sind daraufhin weiter zu entwickeln. Die Kontakte der Hospiz-AG zur Palliativ-Station der Stauferklinik, zur „Brückenpflege“ und zu den Pflegeheimen werden intensiviert.

2008Icon Öffnen

Die Hospiz-Dienste im Ostalbkreis schließen sich zum „Forum Hospiz Ostalb“ zusammen. In diesem Verbund erfährt und leistet der Hospiz-Dienst Schwäbisch Gmünd Unterstützung bei Ausbildung und Fortbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Begleitungen. Frau Margit Ruscher, auf der Basis geringfügiger Beschäftigung angestellt, verstärkt und entwickelt die Koordination des Hospiz-Dienstes weiter.

2011Icon Öffnen

Frau Carola Rauch wird als hauptamtliche Koordinatorin des Hospiz-Dienstes angestellt. Den erweiterten Aufgaben und gewachsenen Ansprüchen kann nun noch besser entsprochen werden. Eine offene Trauergruppe kann sich monatlich im Seniorenzentrum St. Anna treffen. Das Büro der Hospiz-Arbeitsgemeinschaft ist im Gebäude der Katholischen Sozialstation Buchstr. 14 von Montag bis Freitag halbtags besetzt.

2015Icon Öffnen

Herr Karl Baumhauer übergibt den 1. Vorsitz an Herrn Dr. Stefan Scheffold.

2016Icon Öffnen

Eine beträchtliche Spende macht es möglich, nun das Projekt einer Ambulanten Hospiz-Wohnung anzugehen. Es können dazu Räume im Seniorenzentrum St. Anna angemietet werden. Als Koordinatorin der Hospiz-Wohnung wird Frau Carmen Lüders-Hirschberger angestellt.