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Wir begleiten Schwerstkranke, Sterbende, die Angehörigen und Trauernde.

FAQ - häufig gestellte Fragen

Wann kommt der Hospiz-Dienst?Icon Öffnen

Der Hospiz-Dienst kommt auf Anfrage der Patienten, der Angehörigen oder auch der Pflegekräfte. Das Einverständnis der Patienten und der Angehörigen ist erforderlich.

Es wird versucht, eine Begleitung im benötigten Zeitraum zu ermöglichen, am Tage oder auch in der Nacht, wochentags oder auch am Wochenende.

Wer kann vom Hospiz-Dienst begleitet werden?Icon Öffnen

Erwachsene Sterbende in ihrer letzten Zeit, aber auch Schwerstkranke können über Wochen oder Monate begleitet werden. Der Zeitaufwand richtet sich nach den Bedürfnissen und Möglichkeiten.

Wie wird ein Hospiz-Dienst nachgefragt?Icon Öffnen

Die Nachfragen zu einem Hospiz-Dienst richten sich vormittags an die Koordination der Einsätze im Büro (Tel.: 07171 / 99 93 44), nachmittags bis gegen Abend an das ehrenamtliche Einsatzteam (Tel.: 0170 / 29 42 316).

Umgehend wird ein Erstbesuch der Koordinatorin oder in dringlichsten Fällen auch mit Mitarbeiter*innen des Einsatzteams vereinbart. Dabei werden die Umstände und der Aufwand der Begleitung geklärt. Daraufhin wird dann ein Begleitteam gebildet und eingesetzt..

Was kostet der Hospiz-Dienst?Icon Öffnen

Der Hospiz-Dienst geschieht ausnahmslos ehrenamtlich unentgeltlich. Die anfallenden Aufwendungen der Hospiz-Arbeit (Fahrtkosten, Verwaltung, Aus- und Weiterbildung) werden von Krankenkassen beträchtlich unterstützt und insgesamt von vielen kleineren und größeren Spenden getragen.

Kann der Hospiz-Dienst kleinere pflegerische Maßnahmen leisten?Icon Öffnen

Der Hospiz-Dienst ist auch für kleinere pflegerische Maßnahmen nicht ausgebildet und kann sie auch nicht übernehmen.

Kann der Begleiter / die Begleiterin ausgesucht werden?Icon Öffnen

Bei der Koordination der Hospiz-Begleitung werden persönliche Umstände und Befindlichkeiten miteinander abgeklärt. Erwartungen und Vorschläge sind dabei mit den Möglichkeiten der Mitarbeiterschaft vom Hospiz-Dienst in Einklang zu bringen. Das gelingt in offenen Gesprächen recht gut.

Was ist bei Problemen mit der Begleitung?Icon Öffnen

Die Koordination der Begleitungen läuft im Büro zusammen. Dort lassen sich auch Probleme vertrauensvoll besprechen, die sich etwa mit der Begleitung vor Ort ergeben haben.

Gibt es besondere Betreuung für Kinder?Icon Öffnen

Für die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Kindern bieten die Malteser einen „Kinder-Hospizdienst“ an. Einige von unseren Mitarbeiter*innen können bei häuslicher Begleitung angehörige Kinder mit einbeziehen.

Wer arbeitet im Hospiz-Dienst?Icon Öffnen

Unsere ehrenamtlichen Frauen und Männer (derzeit über 50) sind alle für die Begleitung Sterbender und Schwerstkranker gründlich ausgebildet. So sind sie in der Lage, sich auf die unterschiedlichen Situationen und Befindlichkeiten einzustellen. Die Jüngeren (so ab 30 Jahre) bis hin zu den Älteren (zwischen 70 und 80 Jahre) haben freilich unterschiedliche Zeitkapazitäten für Einsätze. Die professionelle Koordination vom Büro aus organisiert darum auf jede Anforderung hin ein spezielles Begleitteam.

Wie kann man Ehrenamtlicher Helfer im Hospiz-Dienst werden?Icon Öffnen

Interessenten können sich bei der Koordination im Hospiz-Büro über Grundlagen und Einzelheiten des Hospiz-Dienstes erkundigen. Eine gründliche Ausbildung für diesen anspruchsvollen Dienst ist unerlässlich.

Hier in Schwäbisch Gmünd wird ungefähr alle zwei Jahre eine Ausbildung nach den Richtlinien des Hospiz- und Palliativverbandes Baden-Württemberg eingerichtet. Der Ausbildungskurs umfasst 5 Wochenenden und weitere 3 Doppelstunden für Einzelprojekte. Unsere Ökumenische Arbeitsgemeinschaft orientiert ihre Ausbildung am Celler Modell. Christliche Grundlagen an Werten und Traditionen sind aber konfessionell und religiös offen. Entscheidend ist die persönliche Eignung, Schwerstkranke und Sterbende individuell achtsam und tröstlich begleiten zu können.

Neben den unregelmäßigen Einsätzen ist Zeit für regelmäßige Bestärkung und Fortbildung aufzuwenden (monatliche Gruppenabende und zweimonatliche Supervision).